Innovationcamp Berlin - GESTALTUNGSMASCHINE



Innovationcamp Berlin - GESTALTUNGSMASCHINE

Künstliche Intelligenz trifft Kultur- und Kreativwirtschaft

Bildnachweis: Roman Lipski / A.I.R.

Bildnachweis: Roman Lipski / A.I.R.


March 28 2019

                   

Donnerstag, 28. März - Samstag, 30. März 2019
Colonia Nova, Thiemannstraße 1, 12059 Berlin-Neukölln
Kreativ Bund


Von Donnerstag, 28. bis Samstag, 30. März 2019 lädt das Kompetenzzentrum Kultur- und
Kreativwirtschaft des Bundes zum Innovationcamp Gestaltungsmaschine ein. Das
zweieinhalbtägige Workshopprogramm entführt seine Teilnehmer*innen auf eine immersive
Reise in die Welt der Künstlichen Intelligenz (KI) und erprobt gemeinsam mit geladenen
Expert*innen das Potenzial der Schlüsseltechnologie anhand von realen Anwendungsfällen in
Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft. Dabei steht die Perspektive der Kultur- und
Kreativwirtschaft im Mittelpunkt: deren Akteur*innen agieren als Anwender*innen und
Vermittler*innen und liefern im Zusammenspiel mit KI-Technologien wichtige Anstöße für
Ästhetik, Design und Prototyping. Gleichzeitig fördern zahlreiche Anwendungsbeispiele aus
der Kultur- und Kreativwirtschaft den öffentlichen Diskurs zum Thema KI.
Neben Impulsgeber*innen und Sprecher*innen wie Roman Lipski, Manuela Mackert,
Christian Mio Loclair oder Birds on Mars stehen auch Institutionen, wie das Museum für
Naturkunde Berlin und das Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft sowie IBM
Aperto und Mobius Labs den Teilnehmenden mit ihrer Expertise zur Seite.

Von der Vorhersage und Identifizierung von Krankheiten, Prozessoptimierung und
Automatisierung bis hin zu ersten Ansätzen künstlicher Kreativität: Künstliche Intelligenz
(KI) gilt als zentrale Schlüsseltechnologie des 21. Jahrhunderts, deren Entwicklung im Fokus
nationaler wie internationaler Innovationsstrategien steht. Laut der kürzlich verabschiedeten
Strategie für Künstliche Intelligenz der Bundesregierung soll Deutschland dabei ein weltweit
führender Standort für KI werden. Die Strategie sieht vor, dass bis zu 3 Milliarden Euro bis
2025 in KI-Projekte investiert werden sollen – eine Entwicklung, die völlig neue
Anwendungen und Geschäftsmodelle branchenübergreifend ermöglichen wird, egal ob in
öffentlicher Verwaltung, Mittelstand oder Kultur- und Kreativwirtschaft.
Den Kultur- und Kreativunternehmer*innen kommt hier eine besondere Rolle zu: einerseits
als Vermittler zwischen Innovationstreibenden und Öffentlichkeit, als Anwender*innen von
KI-Technologien im Kreativ-, Kunst- und Kulturbereich aber auch als aktive Akteur*innen
im Experimentieren mit KI in neuen Anwendungsfeldern. Um die Potenziale zwischen
Kultur- und Kreativwirtschaft und KI aufzuzeigen, widmet sich das Programm drei
Themenschwerpunkten: KI für eine Wirtschaft und Gesellschaft von Morgen, Mensch &
Maschine und Kollaborative Kreative Prozesse. Von neuartigen Datennutzungsmöglichkeiten
öffentlicher Sammlungen über innovative Interfaces für das Internet der Dinge bis hin zu

wegweisenden Ausdrucksformen im Kreativbereich – unter Anleitung von Kreativ-
Denker*innen und moderiert von Angela Kreitenweis und Dr. Christian Rauch erarbeiten die

Teilnehmenden im Laufe des zweieinhalbtägigen Innovationcamps in interdisziplinären
Teams Lösungsansätze unter dem Einsatz von KI-Technologie. Für das nötige
Handwerkszeug sorgen die von KI-Spezialist*innen geführten Werkstattstationen, die
wichtige Kernkompetenzen für den kreativen Einsatz von KI vermitteln. So eröffnet die
Teilnahme beim Innovationcamp Gestaltungsmaschine eine neue Sichtweise auf
verschiedenste Anwendungen von KI, zeigt praktische Nutzungsmöglichkeiten und befördert
neue Denkansätze für Kultur- und Kreativwirtschaft im Zusammenhang mit der
Zukunftstechnologie.
Roman Lipski, Casegeber im Bereich kollaborative Prozesse und freischaffender Künstler
sagt über die Rolle von Künstlern: "Künstler müssen Visionäre sein, die in der Lage sind, mit
ihrer Kreativität Fakten zu schaffen und dadurch neue Welten zu eröffnen. Ihre Aufgabe ist es
nicht Antworten zu geben, sondern Möglichkeiten aufzuzeigen." – Roman Lipski, KI Künstler
Im Auftrag des Bundesministeriums für Energie und Wirtschaft wird das Event vom
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes veranstaltet und in Kooperation
mit dem STATE Studio organisiert.

Überblick teilnehmende Initiativen und Sprecher*innen
Zu den beitragenden Werkstattstationen gehören unter anderem
• Museum für Naturkunde Berlin, Jens Dobbertin, www.museumfuernaturkunde.berlin
• Weizenbaum Institut für die vernetzte Gesellschaft, Dr. Diana Serbanescu,
www.vernetzung-und-gesellschaft.de
• IBM Aperto, www.aperto.com
• Birds on Mars und Roman Lipski, Roman Lipski, Florian Dohmann ,
www.romanlipski.com, www.birdsonmars.com
• Waltz Binaire, Christian Mio Loclair, www.waltzbinaire.com
• SAME, Aeneas Stankowski, Markus Mau, www.same.vision
• Tobias Martens, www.whoelse.ai
• Abbas Hajizadeh, Latentine
• Mobius Labs, www.mobius.ml

Zu Beginn der Veranstaltung wird Herr Bernd-Wolfgang Weismann, Leiter des Referats
Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, die
Teilnehmenden begrüßen. Ein Keynote-Vortrag von Manuela Mackert, Chief Compliance
Officer der Deutsche Telekom AG, führt die Teilnehmer*innen in das Thema digitale Ethik
und Künstliche Intelligenz im Unternehmenskontext ein.
Die Veranstaltung wird moderiert von Angela Kreitenweis und Dr. Christian Rauch, STATE
Studio.
Das Innovationcamp Gestaltungsmaschine richtet sich an alle Unternehmer*innen,
Expert*innen und Akteur*innen verschiedener Branchen und Fachrichtungen, die Interesse an
Künstlicher Intelligenz und ihrer Anwendung in Kultur- und Kreativwirtschaft haben. Das
Innovationcamp ermöglicht den Austausch auf Augenhöhe und die Zusammenarbeit an
Branchen-, Interessen- und Arbeitsschnittstellen.


Team
Projektkoordination: Jennifer Aksu
Projektkoordination: Anne Kammerzelt
Programmleitung: Dr. Christian Rauch
Kommunikation: Johanna Teresa Wallenborn

Pressekontakt
Kontaktieren Sie uns gerne für weitere Informationen. Die beteiligten Expert*innen und
Organisator*innen stehen gerne für Interviews zur Verfügung. Bei Interesse an der
Veranstaltung können wir Ihnen eine Teilnahme am Event ermöglichen.
Presse & Kommunikation
Franziska Lindner
Katja Armbruckner
presse@kreativ-bund.de
Johanna Teresa Wallenborn
jw@state-studio.com

Hintergrund
Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes
Die Aufgabe des Kompetenzzentrums ist es, die Kultur- und Kreativwirtschaft sichtbar zu
machen, ihre disziplinübergreifenden Potenziale für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zu
vermitteln und gemeinsam mit den Akteur*innen Lösungsansätze für branchenbetreffende
Herausforderungen zu entwickeln. Ziel ist es, Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren, die
Innovationsdynamik insbesondere im Bereich der nicht-technischen Innovation zu steigern
und gemeinsam mit dem Netzwerk Lösungsoptionen für Herausforderungen der Gegenwart
und Zukunft aufzuzeigen.

Wichtig sind dafür brancheninterne und -übergreifende Vernetzung und die Konzeption und
Durchführung von grenzüberschreitenden Kooperationen und außergewöhnlichen
Veranstaltungsformaten. Das Kompetenzzentrum stellt den Transfer und die Einordnung
gewonnener Erkenntnisse sicher und zeigt Möglichkeiten auf, wie insbesondere Klein- und
Kleinstunternehmen von ihnen profitieren können. Ein weiterer Fokus gilt der
wissenschaftlichen Debatte über die Entwicklung der Kultur- und Kreativwirtschaft – national
und international. Aktuelle Inhalte werden dabei aufgegriffen und weiterentwickelt.
Basierend auf diesem Kompetenzprofil entsteht eine geschärfte übergeordnete
Bundesperspektive, die das Kompetenzzentrum im Rahmen seines Projektauftrags für die
Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung als internationalen Vorreiter in
Analyse und Praxis und bundesweiten Impulsgeber positioniert.
https://kreativ-bund.de/

STATE Experience Science
STATE ist eine in Berlin ansässige Initiative, die seit 2014 Wissenschaft, Kunst und
Gesellschaft auf eine neue Weise zusammenbringt: partizipativ, interdisziplinär und
inspirierend. Als Wissenschaftsgalerie, Agentur und Festival konzipiert STATE neuartige
Formate der Wissenschaftskommunikation und untersucht aktuelle Entwicklungen wo
Spitzenforschung die Gesellschaft verändert. Mit dem STATE Studio eröffnete in 2018 im
Herzen Berlins ein offener Galerieraum für Wissenschaft, Kunst und Innovation, der mit
seiner Dauerausstellung und verschiedenen Veranstaltungsformaten in Zusammenarbeit mit
Partnern aus Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur Entdeckungstouren zu den Trends
wegbereitender Forschung und Innovation kuratiert und seine Besucher zum gemeinsamen
Gespräch über Zukunftsentwicklungen einlädt.
https://state-studio.com